Besinnung


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"Meine Heimat, meine Gemeinde"
Zum obengenannten Thema wurden Kirchgemeindeglieder gebeten, ihre jeweiligen Erfahrungen zu beschreiben. 13 Frauen und Männer schrieben also mit wenigen Worten, einiges dazu auf. Da dies, eine Seite im Format A4 füllt, werde ich nachfolgend, die besonderen Aspekte zusammenfassend wiedergeben. Mittels dieses Links, sind die ausführlichen Zitate abrufbar. Dietrich Bonhoeffer formuliert in Sanctorum Communio: "Die Kirche ist Gegenwart Christi, wie Christus Gegenwart Gottes ist. Das Neue Testament kennt eine Offenbarungsform, 'Christus als Gemeinde existierend'."[1] Dem folgt: "Die Kirche ist sichtbar als soziales Gemeinwesen im Kultus wie im Füreinanderwirken. Sie ist unsichtbar als eschatologisch Größe, als 'Leib Christi'".[2]

Zusammenfassung der besonderen Aspekte:
H.L.: "Kirche für andere".
E. u. R. Münzner: Unterschiedliche Begabungen, gestalten Gemeindeleben.
G.J.: Glücklich sein und Unterwegs sein mit Menschen und Gott.
T.M.: "Hier kann ich davon ausgehen, dass 'mein' Gegenüber mir noichts böses will."
T.S.: Das jede und jeder sein darf, wie sie bzw. er ist...
L.S.: Trampolin und Zufluchtsort, ermöglicht Kraft und Motivation.
A.S.: JG, Teil meines Lebens - ausfüllend und emotional verbindbar.
C.H.: Ein toller Ort - Freuden, Spaß, Lernraum und Technik.
L.L.: Gutes Essen, nette Leute und Handy-Ladestation .
A.M.: Heimat für meinen Glauben...
D.S.: Sorgen um Menschen und Umsorgt werden von Menschen.
K.R.: Freunde die auffangen, unterstützen, fördern und fordern...

"Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen." (Brief an die Galater 6, 2)

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[1] Sanctorum Communion, Eine dogmatische Untersuchung zur Soziologie der Kirche, von Lic. Dietrich Bonhoeffer;
DBW 1, EVA Berlin 1087, 1. Auflage, Seite 87 unter 5.
[2] Ebd. Seite 87 unter 7.

Verfasst von Wolfgang Weidemann