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Augenblick mal! Sieben Wochen ohne
„Sofort”,

„Augenblick mal!”:
Halte inne, gehe raus aus deiner Situation, betrachte deinen Moment. Du mußt nicht durch dein Leben rennen.”:
So könnte die junge Frau zu ihrem Gegenüber gerade gesagt haben. Ich stelle mir vor, sie arbeitet in einem Büro, vielleicht Schreibtisch an Schreibtisch mit anderen, vielleicht allein. Das Telefon klingelt x–mal am Tag. Menschen erbitten oder fordern ihr Handeln. Nebenbei tippt sie in ihren Computer, um Anträge zu bearbeiten,… Ihr Beruf nimmt sie voll in Anspruch, wie es vielen Menschen an anderen Arbeitsplätzen auch geht. Vielleicht ist sie verheiratet, hat kleine Kinder, die sie sehr liebt, aber auch fordern. Woran muß sie nachher denken, was war da gleich? Manchmal ist sie abgekämpft…

„Augenblick mal!”:
Die vorösterliche Zeit ist seit Jahrhunderten eine Fastenzeit, eine Zeit innezuhalten, sich auf das zu besinnen, was für das Leben wirklich wichtig ist. Früher haben die Christen sich an bestimmte Speiseregeln gehalten, sie haben verzichtet, weil sie an das – theologisch ausgedrückt – Opfer Jesu dachten: an Gott, der in Kreuz und Auferstehung den Menschen seine Menschenliebe deutlich macht, der uns Menschen einen Weg zeigen will, wie unser Leben gelingen kann.
Die Fastenaktion der evangelischen Kirche "Sieben Wochen ohne" versucht, diesen Gedanken aufzugreifen. Dabei geht es aber nicht um den Verzicht bestimmter Speisen, sondern sie versucht, den Lauf des Alltags, der oft genug gehetzt oder nervig ist, zu unterbrechen

„Augenblick mal!”:
Was ist wirklich wichtig für das Leben. Wichtig ist, daß unser Miteinander in Familie, mit Freunden, auch mit Nachbarn und in der Gemeinde gelingt. Wir brauchen Zeit, um es zu gestalten. Wir dürfen innehalten, zur Ruhe kommen. Und dann kann es passieren, daß wir den Gott wahrnehmen, der in Kreuz und Auferstehung den Menschen seine Menschenliebe deutlich macht, der uns Menschen einen Weg zeigen will, wie unser Leben gelingen kann. Der Glaube an ihn darf das Fundament sein, auf dem alles andere aufgebaut und dann auch stabil ist.

Ihre Pfarrerin Hiltrud Anacker

Zusammen mit anderen Gemeinden wollen wir dieses Jahr darüber nachdenken in den wöchentlich angebotenen Passionsandachten – lassen Sie sich einladen, Ihren Alltag zu unterbrechen.

image 02.03.2017, 18:00 Uhr in der Heilig–Geist–Kapelle, Helbersdorfer Straße 71
09:03.2017, 18:00 Uhr in der St.–Pauli–Kreuz–Kirche, Henriettenstraße 36
16.03.2017, 18:00 Uhr in der Dietrich–Bonhoeffer–Kirche, Markersdorfer Straße 79
23.03.2017, 18:00 Uhr in der St.–Nikolai–Thomas–Kirchgemeinde, Chopinstraße 42
30.03.2017, 18:00 Uhr in der Evangelisch–reformierten Kirchgemeinde, Marschnerstraße 15
06.04.2017, 18:00 Uhr in der St.–Matthäus–Kirchgemeinde, Zinzendorfstraße 14
13.04.2017, 18:00 Uhr in der Dietrich–Bonhoeffer–Kirchgemeinde, Markersdorfer Straße 79

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